Schwedischer Blues mit einem Hauch Cocker und Waits

Daniel Norgren lässt am liebsten seine Musik für sich sprechen und die spricht wahrlich eine ergreifende Sprache: Hypnotische Blues-Epen, tanzbare Radio-Songs, eingängliche Balladen und unwiderstehliche Live-Songs wechseln sich in seinem Repertoire ab. Das ist kein Brachial-Akt, der da mit Daniel Norgren auf den Zuhörer zurollt, sondern feinster Blues. Norgren ist zwar Schwede, spielt aber als entstamme er aus dem Mutterland des Blues, aus den amerikanischen Südstaaten. Dazu passt seine raue, aber nicht allzu tiefe Gesangsstimme, die in einigen Momenten an den frühen Tom Waits oder Joe Cocker erinnern kann. Daniel Norgren hat etwas zu sagen, alles was man tun muss, ist seinen Liedern zuzuhören. Längst kein Geheimtipp mehr, kommt er als einer der vielversprechendsten Songwriter der aktuellen Szene ans Festival in Schmitten.